Leitfaden zum Umstieg von Plentymarkets zu Shopware

Plentymarkets zu Shopware

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Die Alphanauten Digital Agentur aus Unna in Deutschland präsentiert einen kurzen und praktischen Leitfaden zum Umstieg von Plentymarkets zu Shopware. Es gibt verschiedene Konstellationen und Business Cases die einen Umstieg sehr sinnvoll machen.

In den letzten Jahren seit der großen Bekanntmachung im Jahre 2013 sind sich die zwei deutschen E-Commerce System bedeutend näher gewachsen. Heutzutage sehen wir viele Kundenstimmen die nach einem Frontend Wechsel fragen, weg von Plentymarkets hin zu einem Shopware Design.

Im Hintergrund macht es durchaus Sinn ein Plentymarkets Backend zu nutzen. Und nur das Aushängeschild, den eigenen Shop auf ein Shopware Template zu migrieren. Wie deine Planung, deine Ideen oder deine Anforderungen auch aussehen; wir freuen uns sehr mit dir in Kontakt zu kommen. Die Alphanauten sind deine zertifizierten und preisgekrönten Shopware Profis.

Gründe für einen Umstieg von Plentymarkets zu Shopware

Allen Gründen vorweg steht die Usability! Sowohl zum Frontend wie auch zu vielen Backend Prozessen steigt die Bedienerfreundlichkeit bei einem Wechsel von Plentymarkets zu Shopware. Jedes Projekt hat seine eigenen Beweggründe und individuelle Punkte an denen es brennt, wodurch ein Wechsel Vorteilhaft wird.

Neben der Benutzerfreundlichkeit ist die Ladegeschwindigkeit ein weiterer Faktor. Und auch hier geht es sowohl um die Ladezeiten im Frontend, wie auch im Backend. Ein neues Shopware 6 System läuft ähnlich schnell und reibungslos wie ein Magento oder Presta Multishop System. Bei Plentymarkets muss man als Nutzer und Kunde ein klein wenig mehr Geduld mitbringen.

Sehr verschiedene Konstellationen fragen um individuelle Lösungen. Je nach Grund ergibt sich ein Prozess aus Änderungen, so dass am Ende das Plentymarkets System zu Shopware umziehen kann. 

Plentymarkets zu Shopware
Plentymarkets zu Shopware

Zieht nur das Frontend um? Soll das gesamte ERP umgezogen werden? Wechselst du im Hintergrund von Shopware 5 zu Shopware 6, und dabei soll eine neue Plentymarkets Verbindung hergestellt werden? Lese hier unten wie die verschiedenen Arten eines Wechsels ablaufen können.

Ablauf eines Umstiegs von Plentymarkets zu Shopware

Die eigentliche Migration weg von Plentymarkets hin zu einem Shopware System gliedert sich in verschiedene Teilbereiche. Nicht jeder Kunde ist von jedem Bereich betroffen. Ganz nach Kundenwunsch und Konstellation gibt es unterschiedliche Aspekte zu beachten. Die Alphanauten Shopware Agentur und ihre professionellen Mitarbeiter beraten dich immer gerne. Klick auf den folgenden Link um direkt zu unserem Kontaktformular zu gelangen.

Frontend

Soll nur das Design vom Shop, welches ursprünglich im Plentymarkets Shopbuilder oder über ein spezifisches Template erstellt, wurde zu Shopware migriert werden? Dann geht es  um einen Umzug des Frontend. Der alte Shop kann im Besten Fall parallel zur Produktion weiterlaufen und sobald das neue Design unter Shopware abgerundet ist, findet der Umzug statt.

Voraussetzung hierzu ist das die Backend Struktur problemlos umgezogen werden kann. Entweder über eine Plenty => Shopware Schnittstelle. Oder über eine Schnittstelle eines ERP Systems das schon im Einsatz ist. Nachdem das Test System zuverlässig die Testphase überstanden hat, kann der Wechsel vom Frontend stattfinden.

Backend

Möchtest du dein gesamtes Plentymarkets ERP System zu einem Shopware 6 System umziehen? Inklusive alle Prozesse und der externen Infrastruktur. Dann steigt der Arbeitsumfang. Neben dem Frontend, dem eigentlichen Design, müssen auch alle aktuellen und historischen Daten beziehungsweise Einstellungen übertragen werden.

Zu Beginn einer kompletten Migration werden Daten Backups aus deinem alten Plentymarkets System erstellt. Mit den Backups werden im nächsten Schritt alle neuen relevanten Punkte in Shopware erzeugt. Denk hierbei an Produkte, Kategorien und das CRM. Und alle weiteren Datensätze auf die das neue System aufbaut.

Die Einbindung und oder der Umzug von Payment Anbietern oder Newsletter Systemen gehört auch mit zur Planungen des Umzugs.

Erst wenn die Übertragung aller Daten abgeschlossen ist. Und das Frontend Design in einer produktiven Phase angelangt ist. Dann kann der Umzug beginnen und die jeweiligen Teilbereiche werden in einer logischen Reihenfolge umgezogen. Zahlungsarten werden getestet und die heiße Endphase beginnt.

Abschließend führen deine Alphanauten Shopware Partner und Plentymarkets Supporter mit dir diverse Onboardings und Schulung durch.

Daten

Jedes ERP lebt von seinen Daten und erzeugt entsprechend dem eigenen Umfang eine ganze Menge an verschiedenen Datensätzen. Die Rest Api ermöglicht einen koordinierten und sicheren Umzug aller Daten.

  • Kundendaten
    • Ausnahmen: Passwörter, Bestellhistorie (teilweise), Bonuspunkte ua.
  • Bestellungen
    • Archivierung folgens offizieller Richtlinien und Dokumentationspflicht.
  • Kategorien
    • Inklusive Meta Daten, SEO Texten, Kundenklassen uvw.
  • Produkte
    • Ausnahmen: Merkmale, Attribute, Produkt Bundle ua.
    • Produktbilder mit Sicht auf Marktplatz Verfügbarkeiten, Servermigration

Eine Zwischenlösung ist ein sogenannter Connector. Zum Beispiel der Shopware 6 Connector. Nur das Frontend wird zu einem Shopware Template umgezogen. Die Basis bleibt ein Plentymarkets System. Hier empfängt man die Bestellungen. Und von hier aus generiert man Produkte.

Mit einem vollwertigen Connector sind die folgenden Themen kein Problem, bei einem Umzug von einem Plenty Frontend hinzu einem Shopware Shop.

  • Kataloge
  • Formate
  • Hersteller
  • Lieferzeiten
  • Lager Units
  • Produkte inkl. Produktvarianten
  • Attribute / Merkmale / Facetten
  • Suchfilter

Ziele bei einem Umstieg von Plentymarkets zu Shopware

In der Regel ist man mit seinem Shopdesign, im Basis Plentymarkets Ceres Template nicht zufrieden. Die Optik erinnert zum Teil stark an die 2000’er Jahre und Microsoft Software. Das neuere Plenty LTS Template wirkt elegant, ist aber leider auch kein ausgereiftes globales Shopdesign mit dem man auf Anhieb gute Resultate erzielt. 

Hat man in der Vergangenheit, vielleicht sogar mehrfach in individuelle Anpassungen investiert, so gilt es zu prüfen ob man ohne großen Aufwand das Design übertragen kann. Ein Calisto, Ceres oder LTS Design ist unter Umständen, nur durch geringe Modifikationen auf das neue Shopware Shop Design kopierbar.

Generell ist sehr oft das Ziel einen 100% individuell gestalteten Shop zu präsentieren. Welcher dazu alle gültigen technischen SEO Regeln erfüllt. Ein Frontend Design das jede Google Metrik im grünen Bereich glänzen lässt. Mit einem Shopware Template liegen die FCP Werte* in der Regel unter 2 Sekunden

Im Plentyshop Kosmos dauert es leider hier und da etwas länger. Kombiniert mit unpassenden Bildgrößen und alten Plugin Versionen schafft man 10 Sekunden und mehr! Ein rezentes Update schuf erste Abhilfe, optimale ist der neue Plenty LTS (noch) nicht ganz. 

Die Alphanauten konnten ein Plenty Ceres Template in der aktuellen Version testen. Der FCP lag nach einer Optimierung bei 1,7s. Sehr wichtig ist das man hierbei alle Template Plugins aktualisiert. Im Vergleich, ein komplexer Shopware 5 Shop mit vielen Anpassung schafft im Moment einen LCP von 0,4s. Stand August 2022.

FCP – First Contentful Paint, ist eine Metrik mit der man sehr gut die effektive Ladezeit der jeweiligen Shoptemplates und Serverkapazitäten testen vergleichen kann. Shopware Shops haben die Nase vorne und gewinnen das Rennen.

Ein weiteres sehr konkretes Beispiel warum ein Wechsel Sinn macht. Unter Plentymarkets fällt es dem Design Team oft schwer individuelle Lösungen umzusetzen. Schöne Icons anstatt langweiliger Text bei den Filtern sind ein Punkt. Produktbilder in der Navigation zu den Kategorieseiten  sind ein weitere Punkt. Das Handling des Shopbuilders lässt nur wenige Freiheiten.

Shopware bringt den Design Workflow auf eine neues Level. Einfache Drop Zones erleichtern  deinen Inhouse Designern das Leben! Shopware steht für Intuitive Workflows. Bei Plenty ist man lieber komplex und weniger User friendly. Durch einen Wechsel von Plentymarkets hinzu Shopware kann man den Workload intern neu verteilen. Es gibt weniger Developer Tasks, dafür kann man die Stunden zum Beispiel an Grafiker und Content Creator Teams verlagern. Eine 100% WIN-WIN Situation.

Hier gelangst du zu einem weiteren interessanten Thema. Lese unseren Blogbericht und informiere dich zum Shopware 6 System: “Der Wechsel zu Shopware 6 aus technologischer Sicht” Alphanauten Blog. Über den folgenden Link kommst du zur Alphanauten Agentur About Us Seite. Wir stellen uns vor, galaktische Shopware Projekte aus dem Herzen von Unna.

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