So geht erfolgreiches E-Mail-Marketing

17. Juni 2015, 11:44 Uhr Geschrieben von Leave your thoughts

Wenn Sie darüber nachdenken, wie lange Ihnen der Begriff Newsletter schon geläufig ist, werden Sie wahrscheinlich zu einem solchen oder ähnlichen Ergebnis kommen: Das E-Mail-Marketing ist fast so alt wie das Internet selbst. Der Mailverteiler hat sich seit Jahrzehnten als vielversprechendes Mittel für Kundenakquiese und -bindung erwiesen. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass auch Ihr E-Mail-Marketing auf dem neuesten Stand ist. Die folgenden vier Tipps helfen, das System zu entstauben.

1. Die Macht des Betreffs

Achten Sie darauf, der Formulierung der Betreffzeile genug Bedeutung beizumessen. Sie ist das Aushängeschild Ihrer E-Mail und spiegelt in kleinen Teilen auch Ihr Unternehmen wider – sie ist das erste, was der Empfänger von Ihrer E-Mail zu sehen bekommt. Sie entscheidet über Lesen oder Löschen. Wenn jemand sich entscheiden sollte, Ihre Mail gar nicht erst zu lesen, kann man das damit gleichsetzen, als hätten Sie gar nichts verschickt.

Halten Sie Ihre Betreffzeile so kurz wie möglich. Nicht mehr als sechs Wörter oder um die 40 bis 50 Zeichen haben sich als guter Richtwert etabliert. Versenden Sie hingegen längerfristig Mails mit überfrachteten oder eintönigen Betreffzeilen, wird nicht nur die Mehrheit Ihrer Mails im Papierkorb landen, sondern Ihr Kunde wird sich überlegen, wie er schnell aus dem Verteiler heraus kommt.

Verraten Sie außerdem nicht zu viel. Der Betreff sollte den Inhalt der Mail anteasern, den Enpfänger neugierig machen, mehr aber auch nicht. Vermeiden Sie Dopplungen und das Wort Newsletter sowie eine erneute Anrede des Kunden oder eine Wiederholung des Absenders. Eine elegante Catchphrase wird stattdessen Lust auf mehr machen – nehmen Sie sich dafür ruhig Zeit, sie wird gut investiert sein.

2. Sorgfältiges Texten

Orientieren Sie sich für den Inhalt Ihrer Mail an den Qualtätsmaßsäben, die auch Ihrem sonstigen Content Marketing zugrunde liegen. Verschicken Sie nur das, was auch Sie selbst interessant und verständlich finden würden. Die Erstellung selbst knappen Textes erfordert so auch mal viel Zeit!

Sobald sich jemand dazu entschieden hat, Ihren Newsletter zu abonnieren, benötigen Sie für ihn ein anderes Konzept als zur Neukundenakquise. Sie sind keine flüchtigen Interessenten mehr, sondern Fans Ihres Unternehmens. Ein lockerer Sprachstil und Humor macht Sie noch sympathischer. Es ist empfehlenswert, Ihre Texte gegenlesen zu lassen, damit eine optimale Textqualität gesichert werden kann.

3. Einklang von Text und Bild

Sie haben wenig Zeit. Das gilt auch für Ihre Kunden. Begrenzen Sie den Inhalt Ihrer Mail also auf das Nötigste. Halten Sie sich am besten an einen Richtwert von 300 bis 500 Zeichen. Optimalerweise liest der Empfänger die Mail, ohne scrollen zu müssen.

Bilder sind dabei meist ansprechender als Text und erhöhen die Attraktivität der Mail deutlich. Halten Sie die Bilder aber klein und in überschaubarer Anzahl. Zu lange Ladezeit vergrault viele Abonennten. Genauso erweisen sich Bilder als nachteilig, sobald durch sie die eigentliche Information in den Hintergrund rückt und erst auf den zweiten Blick deutlich wird. Deshalb gilt: Die Bilder sollten weniger Platz einnehmen als der Text.

Investieren Sie ruhig auch etwas Mühe in die Optimierung für mehrere Lesetypen. Während ältere Generationen grundsätzlich lieber Reintext-Mails lesen, ist das für jüngere Kunden viel zu archiviert – setzen sie hier auf HTML-Standard.

4. Opt-Ins und Double-Opt-Ins

Der Sinn Ihres Content Marketing ist immer die Erzielung großer Reichweiten. Achten Sie deshalb darauf, dass es beinahe überall möglich ist, sich in Ihren Verteiler eintragen zu lassen. Da die Verweildauer auf Ihrer Webseite normalerweise nur aus wenigen Minuten oder gar Sekunden besteht, wird niemand sich die Mühe machen, nach einem versteckten Formular zu suchen. Die Verwendung von Tools, die das Einbinden einer sogenannte Opt-In-Funktion ermöglichen, sind daher empfehlenswert. Sobald der Besucher eine bestimmt Zeit auf Ihrer Seite verweilt oder sie verlassen möchte, erscheint ein Formular, das ihn mit einem Angebot zum Newsletter-Abo konfrontiert.

Ein Double-Opt-In schafft hingegen noch mehr Vertrauen: Nach seiner Eintragung für den Newsletter wird der Kunde eine Bestätigungsmail erhalten, die ihn zu einer erneuten Bestätigung seiner Absicht auffordert. Neue Versionen des Opt-Ins ermöglichen es ebenfalls, das Intervall des Newsletters zu bestimmen. So können Sie sichergehen, dass Sie Ihre Kunden nicht nerven.

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Ein Beitrag von alphanaut

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