SEO-Erfolge mit KPIs messen

8. Juli 2015, 12:52 Uhr Geschrieben von Leave your thoughts

Suchmaschinenoptimierung ist hilfreich. Aber nur, wenn man ihre Wirkung messbar und vergleichbar macht. Deshalb ist der sogenannte KPI, also „Key Performance Indicator“, in den letzten Jahren im SEO-Bereich sehr wichtig geworden.

Dabei beschränkt sich der KPI nicht nur auf einen bestimmten Indikator, sondern kann die unterschiedlichsten Kennzahlen umfassen. Dazu gehören u.a. der Google PageRank, die Anzahl der Seitenaufrufe oder die Domainpopularität. Die folgenden SEO-KPIs zählen zu den wichtigsten, um den Erfolg Ihres Online-Marketing messbar zu machen.

 

1. Views

Gute Suchmaschinenoptimierung sollte sich zuallererst durch eine gestiegene Anzahl von Seitenaufrufen ausdrücken. Dieser Überblick allein ist aber wenig aussagekräftig. Werfen Sie einen Blick auf statistische Besonderheiten wie zum Beispiel die Herkunft und den Ursprung Ihrer Besucher (Über welchen Link oder welche Suchbegriffe hat er Ihre Webseite gefunden?) oder wann Ihre Seite den meisten Traffic aufweist.

 

2. Google PageRank / Google Hummingbird

Der erste und bekannteste Suchalgorithmus ist der Google PageRank. Statt sich bloß auf die Anzahl der Verlinkungen einer Webseite zu beziehen – was früher zur massenhaften Generierung instabiler Backlinks führte -, setzt Google seit 2013 auf das Update „Hummingbird“. Seitdem werden Suchanfragen jetzt nicht mehr nur nach Keywords, sondern auch nach der Bedeutung einer Suchphrase ausgewertet. Das hat eine Abwertung inhaltsloser „Content-Farmen“ mit minderwertigem Inhalt zur Folge. Über kostenlose Online-Tools ist es immer noch möglich, den PageRank bestimmen zu lassen, allerdings stellt Google klar: Qualitativ hochwertige und informative Inhalte sollen in Zukunft gutes Online-Marketing ausmachen.

 

3. Social Signals

Ein weiterer wichtiger Indikator für die Relevanz Ihrer Seite sind die sogenannten Social Signals, welche sich aus den Verlinkungen, Shares, Likes usw. aus den sozialen Netzwerken zusammensetzen. Häufiges Ziel ist dabei das Landen eines viralen Hits – per Schneeballprinzip durch das Netz geteilt, erhöht dieser die Zahl Ihrer Conversions. Allerdings ist es bislang nicht nachgewiesen worden, inwiefern oder ob Social Signals einen nachhaltigen EInfluss auf das Ranking ausüben. Konzentrieren Sie sich nicht zu stark auf diesen KPI.

 

4. Domain Authority / Domain Trust

Dass Ihre Inhalte nicht nur nützlich und hochwertig sind, sondern auch aus vertrauensvollen Quellen stammen, soll die Domain Authority sicherstellen. Eine positive Entwicklung lässt sich also auch hier nicht durch bloße Quantität erreichen. Anbieter wie SEOMoz nutzen verschiedene, meist geheim gehaltene Kennzahlen, um die Authority zu berechnen. Folgende Indikatoren spielen dabei aber immer eine wichtige Rolle:

  • Das Alter der Domain
  • Die Anzahl der Backlinks aus vertrauenswürdigen Quellen
  • Die Verschiedenartigkeit der Backlinks

Der letztgenannte Faktor soll ausschließen, dass Webmaster sogenannte „Geisterdomains“ erstellen, um diese untereinander zu verlinken. Erstellen Sie also Inhalte mit echtem Mehrwert und bauen Sie ein Netzwerk aus vertrauenwürdigen Partnern, die Ihre Inhalte verlinken.

 

5. Sichtbarkeitsindex

Ein herausragendes Beispiel für einen gelungenen Sichtbarkeitsindex ist das 2004 gegründete Unternehmen Sistrix. Dieses baute seine Bekanntheit vor allem darüber auf, per Google exzellent auffindbar zu sein. Grundlage für den Sichtbarkeitsindex ist eine umfassende Keyword-Analyse. Der Sistrix-KPI entfaltet seine Wirkung aber nicht sofort; das Tool beschreibt im Zeitverlauf eine Kurve und zeigt Anstieg und Gefälle der Sichtbarkeit der gewählten Seite. Haben Sie beispielsweise seit einiger Zeit einen Blog eingerichtet und sehen daraufhin einen Anstieg der Kurve, fahren Sie eine erfolgreiche Content-Marketing-Strategie. Die Tools SEOMoz und XOVI bilden einen ähnlichen Sichtbarkeitsindex ab.

 

6. Coversion Rate

Eins der wichtigsten KPIs bei Ihrer Suchmaschinenoptimierung ist die Coversion Rate, gerade wenn Sie etwas verkaufen möchten. Ist der Anteil der Seitenbesucher, die auch tatsächlich etwas kaufen, besonders hoch, so ist es auch die Conversion Rate. Normalerweise liegt sie zwischen einem und fünf Prozent. Sind in Ihrer Branche höhere Werte üblich, sollten Sie Ihren eigenen Erfolg allerdings immer in Relation sehen.

 

Fazit

Konzentrieren Sie sich in keinem Fall nur auf einen oder sehr wenige dieser KPIs  – auch wenn sie es umfassend tun. Stecken Sie sich klare Ziele und wählen Sie die richtigen Kennzahlen aus. Testen Sie die hier vorgestellten KPIs für sich aus und finden Sie den richtigen Weg für Ihr Unternehmen.

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Ein Beitrag von alphanaut

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