Reihe: Der Siegeszug vom Content Marketing (Teil 1)

21. Mai 2015, 11:25 Uhr Geschrieben von Leave your thoughts

Traditionelles Marketing stößt heute bei vielen Konsumenten auf taube Ohren. Das ständige Bombardement mit verschiedensten Webebotschaften führt mehr zu einer Resistenz beim Empfänger als zu dessen Handlung. Die gängigen Methoden zur Kundengewinnung und -bindung sind einfach nicht mehr effektiv – und deshalb musste ein neuer Ansatz her: Das Content Marketing.

Dieses bedeutet im Grunde indirektes Marketing. Durch Kreieren und Verteilen von für den Kunden wertvollen Inhalten kann dieser langfristig gebunden werden – ohne dass man spezifisch die eigenen Produkte oder Dienstleistungen bewerben muss. Unter Content Marketing versteht man folglich, ohne direkte Werbung einen Dialog aufzubauen, der das Kaufverhalten der Konsumenten nachhaltig beeinflussen kann. Unsere kleine vierteilige Reihe zeigt fünf Gründe auf, warum man jetzt auf Content Marketing setzen sollte. Heute starten wir mit Punkt 1: Der Brand Awareness.

Brand Awareness als Unternehmensziel

Ob Konsumenten eine Marke erkennen und diese mit ihren Produkten assoziieren können, hängt von deren Markenbekanntheit – oder Brand Awareness – ab. In den ersten Jahren nach dem Produktlaunch gehört es deshalb zu den Hauptzielen eines Unternehmens, die Markenbekanntheit zu erhöhen. Sie wird üblicherweise als Prozent auf dem Zielmarkt dargestellt. 100% würden vollständige Bekanntheit bedeuten.

Durch Content Marketing kann die Markenbekanntschaft Ihres Unternehmens nachhaltig gesteigert werden, indem potenzielle Kunden schon vor dem eigentlichen Produktkauf mit der Marke in Berührung kommen. Wichtig ist dabei allerdings, dass das Markenbild und die Ausrichtung Ihres Unternehmens im jeweiligen Content widergespiegelt werden und der Kunde für ihn wertvolle Informationen erhält.

Inwieweit sich die Markenbekanntheit verändert, können Sie durch die Kennzahlen Impressions, Traffic und CT erfahren. Diese geben Information darüber, wie viele Personen Ihren Content finden und dann auf diesen eingehen.

Vor allem die organischen und viralen Impressions sind für die Messung der Markenbekanntheit relevant.

Organische Impressions beschreiben die Anzahl, wie oft dem Nutzer Ihr Content in seinem Newsfeed, Ticker oder auf Ihrer Webseite angezeigt wurde.

Viral Impressions beschreiben die Anzahl, wie oft Ihre Inhalte von anderen Konsumenten geliked, kommentiert oder geshared wurden.

Achtung: Verwechseln Sie nicht Impressions und Reach. Impressions messen, wie oft Ihr Inhalt dargestellt wurde, während Reach misst, wie viele einzelne Nutzer Ihren Content gesehen haben.

Außerdem wichtig sind der Webseiten Traffic, Social Shares und CTR. Diese geben Auskunft darüber, inwieweit sich Kunden durch den Content überzeugen lassen, sich weiter mit Ihrer Marke oder Ihrem Produkt auseinanderzusetzen. Wenn Nutzer Ihren Content interessant finden und sich daraufhin weiter mit Ihrem Unternehmen beschäftigen wollen, entsteht Traffic durch Clicks von Ihrem Blog Post auf Ihre Landing Page.

Viele Social Shares bekommt Ihr Unternehmen oder Ihre Marke vor allem dann, wenn die Inhalte dem teilenden Nutzer in seiner Peergroup Anerkennung verschaffen. Social Shares steigern den Bekanntheitsgrad Ihre Marke und Sie erreichen Kunden, welchen Ihr Unternehmen vorher vielleicht nicht bekannt war.

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Ein Beitrag von alphanaut

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