Neues aus der Nachbarschaft

2. Juni 2015, 20:24 Uhr Geschrieben von Leave your thoughts

Guten morgen! Oder vielleicht lieber: Einen wunderschönen guten morgen! Endlich ist hündische Gesellschaft bei uns eingezogen!

Sicher, bisher war eigentlich alles nach meinem Geschmack gelaufen. Ein gemütliches Plätzchen in einem warmen Büroraum in der Nähe meiner Menschen – welcher stundenlang zu Hause eingesperrte Hund träumt nicht davon? Jedenfalls bin ich trotzdem Feuer und Flamme, seitdem gestern ein neuer Nachbar eingezogen ist: Schwarz, zerknautscht und ganz schön clever.

Arturo aus dem Nebenbüro

Die Rede ist von der französischen Bulldogge Arturo. Arturo ist die letzten Stunden immer mal wieder an unserem Büro vorbeigedackelt (wobei das ja eigentlich meine Aufgabe ist – schließlich habe ich den halben Dackel in mir) und hat durch die milchglasfreien Streifen zu mir reingeschaut. Ich hatte also sozusagen einen Verehrer!

Das war zumindest, was ich dachte. Ich war ganz aufgeregt und habe ständig die Tür unpassierbar gemacht, indem ich mich davor gelegt habe und auf mehr neugierige Blicke von meinem neuen Freund gewartet habe.

Ein zwielichtiges Unterfangen

Arturo hat sich allerdings als kleiner schlauer Gauner entpuppt. In guten Momenten schreibe ich das seinem jugendlichem Wahnsinn zu (sechs Monate alte Bulldoggen sind eben keine alten, manierlichen Damen wie ich…) Er sich erstmal bei jedem beliebt gemacht, der ihm in den Weg kam. Auch ich konnte seinem Charme nicht widerstehen. Aber dahinter steckten ganz andere Ziele: Ein Körbchen zu erobern.

Nun konnte ich mich heute morgen erstmal von meinem gemütlichen Schlafplatz verabschieden. Arturo hatte ihn beschlagnahmt, im Wissen, dass es ihm niemand übel nehmen würde, und ich bekam einen neuen. Ehrlich gesagt ist es jetzt sogar noch viel weicher als vorher, aber immer noch nicht buddelbar.

Wissen Sie, ich bin zu der Erkenntnis bekommen, dass ich nicht ganz bei mir gewesen sein muss, als ich Arturo seinen Klau nicht nachsah. Aber er ist eben so charmant, dass man ihm einfach nicht böse sein kann. Ich werde mal schauen, dass ich mich mal wieder in Lauerstellung vor die Tür hocke. Ein bisschen Gesellschaft schadet nie! In diesem Sinne,

Ihre Fritzi.

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Ein Beitrag von alphanaut

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