Kennzahlensysteme – Wie funktioniert das?

17. Juli 2015, 11:41 Uhr Geschrieben von Leave your thoughts

Nachdem wir bereits im Blog das Thema Kennzahlen angeschnitten haben (verwandte Artikel finden Sie ab jetzt übrigens unter den Beiträgen), geht es in diesem Artikel darum, wie Sie Kennzahlen-Systeme effizient für sich nutzen können.

Normalerweise wird beim Thema Daten unterschieden, ob diese täglich, wöchentlich oder monatlich abgerufen werden. So bleiben nicht mehr als 15 zentrale Kennzahlen übrig, die täglich betrachtet werden. Sehen Sie lieber davon ab, so viele Kennzahlen wie möglich zu bestimmen, denn das macht keinen Sinn und ist technisch unmöglich.

 

Balanced-Scorecard

Basis-Kennzahlen

Das können die folgenden sein:

  • Absprungrate
  • Bestellanzahl
  • Kauf-Abbruchrate
  • Kosten pro Kauf
  • Kosten pro Kunde (jeweils je Bestands- und Neukunden)
  • Kosten-Umsatz-Relation
  • Retourenquote
  • Session-Dauer je Kunde/je Nutzer
  • Umsatz pro Tag
  • Warenkorb

Perspektiven

Es ist außerdem sinnvoll, Perspektiven zu definieren. Diese untergliedern die verschiedenen Kennzahlen in Bereiche. Mögliche sind:

  • Finanzperspektive: Betriebswirtschaftliche Kennzahlen
  • Kundenperspektive: Kundenservice-Kennzahlen
  • Marketingperspektive: Online Marketing Kennzahlen
  • Frontendperspektive: Kennzahlen zum E-Commerce-System
  • Interne Prozessperspektive: Prozessqualitäts- und Geschwindigkeits-Kennzahlen
  • Lern- und Entwicklungsperspektive: Mitarbeiterzufriedenheit, -treue und -produktivität

Intervalle

Die folgenden sind Intervalle, in denen Kennzahlen erhoben werden:

  • Täglicher Kurzfrist-Report: Hier werden nur die wichtigsten Eckdaten zu Shop-Kennzahlen und Marketingkampagnen eingesehen. Es sollte außerdem ablesbar sein, dass der Onlineshop reibungslos funktioniert – die Referenz dafür können die Zahlen des Vorjahres dienen.
  • Wochenreport: Neben den Kennzahlen, die im täglichen Überblick angeschnitten werden, sollten auch die betrieblichen Kennzahlen eine Rolle spielen. So können Sie frühzeitig Problembereiche identifizieren.
  • Monatsreport: Monatlich sollten Sie auf alle wichtigen Kennzahl-Perspektiven eingehen, um auf Basis dieser Handlungsempfehlungen abzuleiten. Schaffen Sie sich einen Überblick und stellen Sie die Zahlen im Kontext dar.

Grafikquelle: handelskraft.de

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Ein Beitrag von alphanaut

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