6 typische Social-Media-Fallen für Unternehmen

19. Mai 2015, 15:03 Uhr Geschrieben von Leave your thoughts

Für erfolgreiche Unternehmen ist es heute wichtig, mit einem Account in verschiedenen sozialen Medien vertreten zu sein. Der Umgang mit diesen kann sich aber schnell als kniffelig herausstellen, sobald der richtige Anteil Werbung, Transparenz und Interaktion verfehlt wird. Mit unseren Tipps können Sie die folgenden sechs Fallen umgehen.

1. Distanz

Die eigene Professionalität zu bewahren ist im Netz ein Muss – sollte aber nicht bedeuten, eine zu große Distanz zur eigenen Social-Media-Community aufzubauen. Eine gewisse Interaktion in sozialen Medien ist, wie das Wort schon sagt, unerlässlich. Auch große Unternehmen dürfen gerne mal „menscheln“ um Nähe zu ihren Kunden zu generieren. Wie wäre es mal mit einem Blick hinter die Kulissen, einem Bild oder einer Anekdote zum Arbeitsalltag im Unternehmen?

2. Ignoranz

Wenn in Kommentaren offen Fragen gestellt, Anregungen gebracht oder sogar kritische Stimmen laut werden, sollte man nicht schweigen. Wenn auch im Netz oft flapsig vorgebracht, steckt oft ein ernster Kern hinter der Kritik. Mit ehrlichen und schlagfertigen Antworten kann man den Fans zeigen, dass ihre Stimme gehört wird, man ihre Gedanken und Kritikpunkte ernst nimmt. Interaktion ist mit das Beste, was einer Firma in sozialen Medien passieren kann – denn so merken auch inaktive Follower, dass man sich um einen Dialog mit ihnen bemüht.

3. Quantität statt Qualität

Ausrutscher sollte man sich in seinen Posts als Unternehmen mit vielen Followern lieber nicht leisten. Sie werden schnell geteilt und offenbaren fehlende Sorgfalt. Deshalb sollte man vor jedem Post eine zweite Meinung zum Content einholen und – wenn nötig – lieber auf die Veröffentlichung verzichten. Zu viel Aktivität, gerade bei belanglosen, fehlerhaften oder unpassenden Inhalten, ist schädlicher als zu wenig Aktivität!

4.Fehlende Flexibilität

Gerade im Zusammenhang mit Social Media gehört Flexibilität zum Grundrepertoire jedes aktiven Unternehmen dazu. Neue Tools oder Netzwerke früh für sich zu entdecken und zu nutzen zeugt von innovativem Geist und erleichtert Kundenbindung, Imageaufbau und Kommunikation. Trotzdem sollte man natürlich nicht blind jedem Trend aufspringen, sondern ihn erst für sich prüfen. Eine Grundstrategie hinter dem eigenen Auftritt und den Posts ist dafür wichtig.

5. Einheitliche Inhalte teilen

Es ist zwar ohne Frage wichtig, alle Followergruppen über wichtige Ereignisse zu informieren – jedoch kann man mit identischen Posts bei Facebook, Twitter und Co. schnell ins Fettnäpfchen treten. Und das in vielerlei Hinsicht. Zum einen unterscheiden sich die Nutzer in den verschiedenen Netzwerken voneinander. Was die eigenen Facebook-Follower interessiert, wirkt für die Twitter-Audienz hingegen fehl am Platz. Viele Nutzer folgen einem zudem über mehrere Kanäle und könnten gelangweilt oder genervt auf die identischen Posts reagieren. Deshalb sollten Sie vor jedem Post entscheiden, wer daran interessiert sein könnte. Zusätzlich dazu ist es empfehlenswert, lieber eine kleine Auswahl gut geführter Accounts zu haben als in allen sozialen Netzwerken übermäßig und unübersichtlich zu posten.

6. Zu viel Werbung

Soziale Medien sind eine gute Möglichkeit, sein Unternehmen oder Partner zu bewerben. Es ist allerdings wichtig, werbende Posts nicht Überhand nehmen zu lassen – schließlich folgt niemand gerne einer Seite, die den Newsfeed ständig mit Ads vollspamt. Werbung sollte in sozialen Medien unterstützend wirken und nicht das komplette Handeln bestimmen. Im Vordergrund sollte die Kundenbindung und der Austausch mit den Usern stehen.

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Ein Beitrag von alphanaut

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